Neues vom Stammtisch Dezember 2010
Am Montag, dem 6. Dezember, traf sich der KKV-Stammtisch für die jüngeren Mitglieder und Gäste wieder in der Gaststätte Gambrinus.
Das Thema des Stammtisches lautete dieses Mal:
„Hl. Nikolaus vs. Weihnachtsmann?“
Mit einem umfangreichen Stühle- und Tischerücken begann der Stammtisch, denn das Thema und/oder die Atmosphäre hatten sehr viele Besucher angelockt, so dass das kleine Sälchen bei Gambrinus gut gefüllt wurde.
Da einige neue Besucher dabei waren, stellten wir uns alle kurz vor, um dann unverzüglich „ins Thema zu kommen“. Bei den zahlreichen Wortmeldungen stand der Hl. Nikolaus eindeutig im Vordergrund, denn nur mit ihm verbinden sich die unterschiedlichsten Bräuche. So kam der kommerzielle Weihnachtsmann praktisch gar nicht zum Zuge. Beim Boxen hätte man gesagt, dass er keine einzige Runde gewonnen hätte. Er hätte nicht ein einziges Mal zum Schlag angesetzt. Vereinzelt wurde das Dilemma erwähnt, wie man Kindern die beiden auf den ersten Blick ähnlichen Erscheinungen Nikolaus und Weihnachtsmann erklärt. Notlösung: Nikolaus ist Heiliger Nikolaus, Weihnachtsmänner sind Helfer des Christkindes.
… und auf einmal war er da: Der Zwitter aus Heiligem Nikolaus und Weihnachtsmann. Ob man ihn Weihnachtsm-aus nennen sollte, wurde nicht geklärt. In Weihnachtsmannverkleidung mit Zipfelmütze unter der Mitra und Bischofsstab brachte uns Rudi Rijken als Gast die Unterschiede näher. Er erläuterte der stillen Runde eindrucksvoll, wie im benachbarten Holland der Heilige Nikolaus als Gabenbringer bis heute fungiert und mit wie viel Mühen früher einfache Geschenke als großartige Überraschung verpackt und mit mind. 4-zeiligen Versen untereinander verschenkt wurden, wenn die Kinder größer waren.
Und dann hatte der Heilige Mann auch noch Weihnachtsnikoläuse und Weckmänner im Gepäck und ein paar kleine Schokoladenweihnachtsmänner waren auf einmal auch irgendwie auf den Tischen. So dauerte es etwas länger als sonst, bis alle Stammtischteilnehmer den Weg nach Hause fanden…
Herbert Mevissen


DieStammtischtermine für 2011 haben wir wie folgt abgestimmt:
Immer montags und mit einer Ausnahme immer am 1. Montag im geraden Monat, also am 07.02.11 – 04.04.11 – 30.05.11 (=Ausnahme!) – 01.08.11 – 03.10.11 – 05.12.11.
Meinungen zu neuen Themen wurden eingeholt, ein Teil der Vorschläge wurde verworfen, ein anderer Teil fand sehr große Zustimmung. Wir werden Ausschau nach denkbaren Referenten halten und weitere Einzelheiten unverzüglich mailen.
Neues vom Stammtisch Oktober 2010
Am Montag, dem 4. Oktober, traf sich der KKV-Stammtisch für die jüngeren Mitglieder und Gäste wieder in der Gaststätte Gambrinus.
Wie gewohnt ein kurzer Rückblick:
Das Thema des Stammtisches lautete dieses Mal:
„Piusbruderschaft oder Kirche von unten?“
Eine(n) Referenten/-in hatten wir nicht gewinnen können und unsere Last-minute-Hoffnung, Kaplan Dr. Blumenthal, war leider verhindert. Es kam eine interessante Runde mit einigen jungen Mitgliedern zusammen, und als neuen Gast konnten wir Frau Iris Kater begrüßen. Die 35-jährige, seit 10 Jahren selbständige Viersener Verlegerin, war schon am Vortag beim KKV-Besuch der Pfarrkirche St. Marien, in der sie groß geworden ist, als Gast beim „großen“ Verein dabei.
Schnell merkten die „alten Hasen“, dass der Tridentinische Ritus bei Messfeiern wie auch die allgemeine Situation vor dem 2. Vatikanischen Konzil (Aussegnung der jungen Mütter, Erbsünde für jeden etc.) vielen altersbedingt gar nicht bekannt waren. So gab es Einiges zu fragen und Einiges zu erklären. Der Vorzug einer altersgemischten Gruppe beim Stammtisch wurde dabei wunderbar deutlich.
Es war erneut so spannend, dass wir den Beginn des Reibekuchenessens mehrfach verschoben haben, was letztendlich der Qualität der Kuchen nicht gut getan hat. Es gab sicher für alle Anwesenden viele neue Erkenntnisse. Als Resümee meine ich erkannt zu haben: Der ein wenig festzustellende Wunsch „zurück zu alten Zeiten“ bringt bei den über 70-Jährigen die Verunsicherung durch die großen Veränderungen ab Mitte der 60-er Jahre zum Ausdruck, weil die Kath. Kirche die konziliaren Veränderungen zwar klar umgesetzt hat, aber wohl so gut wie gar nicht der breiten Bevölkerung erklärt hat. Ob das an der Geistlichkeit gelegen hat, die ihre Macht sicher schwinden sah, konnten wir nicht klären.
Jüngere Christen, die der Piusbruderschaft folgen möchten, wählen aus Sicht der Stammtischrunde vielleicht den bequemeren Weg, verlangt doch das Laienapostolat der Kirche von unten vom Einzelnen eine viel intensivere Auseinandersetzung mit dem Glauben. Die offenen Äußerungen vieler Stammtischbesucher sorgten für ein sehr gutes Gesprächsklima, das den kleinen Mangel der krossen Reibekuchen bestimmt wettgemacht hat. Iris Kater hat jedenfalls schon am nächsten Tag die Mitgliedschaft beantragt.
Herbert Mevissen
Stammtisch am 6. Dezember: „Nikolaus contra Weihnachtsmann? - Kommerz vs. Glauben?“
Neues vom Stammtisch August 2010
Am Montag, dem 2. August, traf sich der KKV-Stammtisch für die jüngeren Mitglieder und Gäste wie gewohnt in der Gaststätte Gambrinus.
Nachstehend ein kurzer Bericht:
Trotz Sommerferien waren nahezu alle Plätze um den großen Tisch belegt. An diesem Abend konnten wir auch unseren Bundesverbandsvorsitzenden, Herrn Bernd-M. Wehner aus Köln, als Gast begrüßen, der einmal sehen wollte, wie unser Stammtischtreffen abläuft.
Das Thema des Stammtisches lautete
„Kann ein ehrbarer Kaufmann auch erfolgreich sein?“
Dazu hatten wir Herrn Dipl. Theol. Andree Brüning als Referenten gewinnen können. Herr Brüning ist Unternehmensberater und Diözesanvorsitzender des BKU (Bund katholischer Unternehmer) im Bistum Aachen. Er hielt einen knapp einstündigen Vortrag, der durch Fragen an die Anwesenden wie auch durch Fragen an den Referenten aufgelockert wurde.
Herr Brüning verknüpfte unser Thema geschickt mit den Regeln des hl. Benedikt (ora et labora) und offenbarte der Runde interessante Zusammenhänge. Unter seiner Leitung erarbeiteten wir uns auch bessere Vorstellungen von „ehrbar“ und „erfolgreich“. An Hand der beiden Drogerieunternehmen Schlecker und DM, die augenscheinlich beide seit langem erfolgreich handeln, erläuterte er uns die extrem unterschiedlichen Unternehmensphilosophien der beiden großen Konzerne. Bei DM stehen Kunden und Mitarbeiter im Vordergrund des unternehmerischen Handelns. Schlecker macht gerade in letzter Zeit aus verschiedenen Gründen meist negative Schlagzeilen. Ladeneinrichtung und Logo von Schlecker unterscheiden sich deutlich von DM, wie auch von den anwesenden „Kennerinnen und Kennern der Szene“ bestätigt wurde.
Die Ausführungen von Herrn Brüning waren umfangreich, interessant und so kurzweilig, dass das Gespräch in der Runde nach seinem Vortrag fast das obligatorische Reibekuchenessen verdrängt hätte. Damit konnten wir dann die Freude, die Herr Brüning uns bereitet hatte, wieder zurückgeben, denn auch ihm schmeckten die Reibekuchen sehr gut.
Herbert Mevissen
NS: Nächster Stammtisch am 4. Oktober, 19.30 Uhr bei Gambrinus. Am Thema arbeiten wir noch. Einladung erfolgt demnächst.
Neues vom Stammtisch Juni 2010
Thema des Stammtischs am 7. Juni war "Kreuze in der Öffentlichkeit". Tendenz der Anwesenden: ja, sind nötig, gehört zu unserer Kultur. Kritische Anmerkungen: wer kann den Sinn der Kreuze noch verstehen? Wer erklärt ihn denjenigen, die ohne religiöse Erziehung aufwachsen? Das führte zu Bemerkungen wie: Der Glaube verdunstet. Ist Allen Alles gleich gültig? Wo wird noch über Glaube gesprochen? Gut empfanden es Alle, dass in diesem Kreise ein offenes Wort möglich war, auch wenn sich nicht Alle schon lange kannten.Folgende Berufe (m/w) waren vertreten: Amtsleiter, Geschäftsführer, Banker, Notar, Berufsschullehrer, Schriftsteller, Rektor, Rechtsanwalt.
Der nächste Stammtisch am 2. August wird sich voraussichtlich mit dem Thema „Kann ein "ehrbarer Kaufmann " erfolgreich sein?" befassen.
Eine separate Einladung erfolgt demnächst. Thomas Neef
Neues vom Stammtisch April 2010
Am Montag, dem 12. April 2010, trifft sich um 19.30 Uhr der KKV-Stammtisch wieder in der Gaststätte Gambrinus auf der Hauptstraße.
Das Hirtenwort von Bischof Heinrich Mussinghoff zum Priesterjahr hat uns inspiriert uns in lockerer Runde über die Bedeutung des Priesteramtes auszutauschen.
Wenn zahlreiche Kirchen geschlossen werden, brauchen wir weniger Priester. Wenn Gottesdienste immer weniger besucht werden, brauchen wir weniger Priester. Wenn wir immer weniger Religionsunterricht wünschen, brauchen wir weniger Priester. Weniger kirchliche Hochzeiten, weniger Taufen erfordern weniger Priester.
Gut, wenn wir in Not sind, wenn Unfälle unser Leben auf den Kopf stellen, wenn wir sterben und wenn wir beerdigt werden, dannmuss (!) aber ein Priester kommen, denn schließlich zahlten wir ja immer brav unsere Kirchensteuer!
Wo aber kommen die Priester her, die wir spätestens dann fordern? Ist es nicht auch Aufgabe der Gläubigen, der Gemeinden dafür zur sorgen, dass es immer wieder Priesternachwuchs gibt? Sollten wir alle nicht junge Menschen zum Priesteramt ermutigen statt potentielle Interessenten heimlich zu belächeln?
Wir freuen uns, dass wir Kaplan Dr. Blumenthal, der in der Pfarre St. Cornelius, Viersen-Dülken, wirkt, gewinnen konnten, an diesem Abend unser Gast und Ansprechpartner zu sein. Als noch junger Berufener diskutiert er gerne mit uns über das Thema
„Priester zu sein in einer sich wandelnden Kirche“
Wir freuen uns auf Euer Kommen, auf einen guten Austausch und auf die leckeren Reibekuchen in vielen Variationen.
Bis zum nächsten Stammtisch bei Gambrinus, Kreuzschiff voraus!
Neues vom Stammtisch Februar 2010
Am Montag, dem 1. Februar, traf sich der KKV-Stammtisch für die jüngeren Mitglieder und Gäste zum ersten Mal in 2010 wie gewohnt in der Gaststätte Gambrinus.
Nachstehend ein kurzer Bericht:
Gregor Hasenbrink, der als KKV-Vorsitzender vor Jahren den Stammtisch ins Leben gerufen hat, will die Leitung bald in jüngere Hände legen. Wir waren uns einig, dass sich zukünftig i.P. jeder Stammtisch mit einem Thema beschäftigt, das vorher ausgewählt wird. Dazu laden wir auch Gäste ein, die uns das jeweilige Thema näher bringen, referieren oder Fragen beantworten. Da nicht alle, die oft an unseren Stammtischtreffen teilnehmen, immer Zeit haben, wird sich in Zukunft ein offenes Team um die Vorbereitungen des nächsten Stammtisches kümmern. Dabei ist jeder willkommen.
Für unseren nächsten Stammtisch am 12. April wird sich Lothar Beeck mit Gregor Hasenbrink um einen jungen Priester als Gast bemühen, der uns in lockerer Runde erläutert, warum sich ein junger Mensch für das Priesteramt entscheidet. Über das Gelingen unseres Vorhaben oder Alternativen werden wir rechtzeitig berichten.
Die Anwesenden kamen überein, dass sich in Zukunft zumindest die KKV-Mitglieder beim Stammtisch duzen und dass wir zukünftige Rundschreiben auch in der Du-Form verfassen werden.
Marlene Redecker wird einen Stammtisch-Wimpel mit den KKV-Farben und dem Kreuzschiff besticken, der auch Außenstehenden zeigt, dass sich ein Verein trifft.
Wir bei den „großen“ KKV-Versammlungen kreist nun auch beim KKV-Stammtisch ein kleines Schwein in der Runde, mit dem wir bei jedem Treffen Spenden für unser jeweiliges soziales Jahresprojekt einsammeln. Unser Minischwein hat schon vor Freude laut gequiekt.
Neben der Klärung der zukünftigen Organisation blieb noch ausreichend Zeit für persönliche Gespräche. Das soll auch in Zukunft so bleiben. In der Runde unterhielten wir uns noch länger über die 6 Entwürfe zur Umgestaltung der Pfarrkirche St. Joseph in eine Urnenbegräbnisstätte. Einige KKV-Mitglieder waren am Sonntag vorher bei der abschließenden Informationsveranstaltung dort gewesen. Ich denke, dieser Austausch war für alle interessant und fruchtbar.
… und irgendwann zwischendurch haben uns allen die inzwischen traditionellen Reibekuchen mit Schwarzbrot, Apfelmus und Kraut wieder sehr gut geschmeckt.
Bis zum Montag 12.4.2010 bei Gambrinus,
Kreuzschiff voraus!
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