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Archiv Stammtisch

 

KATHOLIKEN IN WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG

Hier können sie Einladungen und Berichte aus der Vergangenheit nachlesen.

 

Neues vom Stammtisch

Liebe Gäste des KKV-Stammtisches,
liebe KKV-Mitglieder!

Am Montag, dem 7. Februar 2011, trifft sich um 19.30 Uhr der KKV-Stammtisch wieder in der Gaststätte „Gambrinus“ auf der Hauptstraße 79 in Viersen.

Beim letzten Stammtisch am Nikolaustag 2010 wurden in der großen Runde einige Themen ausgewählt, die in 2011 am Stammtisch besprochen werden sollten. Wir bemühen uns, soweit sinnvoll, um passende Referenten. Wir glauben, dass das Thema des 1. Stammtisches im neuen Jahr

„Protestanten – die unbekannten Wesen“

einen guten Auftakt bietet, der von allen lebendig mit gestaltet werden wird und eine gute Grundlage für eine persönliche Meinungsbildung zur Ökumene werden kann.

Wir haben mit Pfarrer Christoph Kückes einen kompetenten Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde Viersen als Referenten für unser Treffen gewonnen, der sicher auf alle Fragen passende Antworten weiß. Es ist bestimmt aufschlussreich die Unterschiede der beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland besser verstehen zu können wie auch die vielen Gemeinsamkeiten aus der gleichen Wurzel zu erkennen, die bis heute das christliche Abendland prägt.

Spätestens bei dem gemeinsamen Reibekuchenessen in nahezu allen niederrheinischen Varianten bleibt dann auch noch Zeit für interessante persönliche Gespräche.

 

Thomas Neef               E-Mail: info@ra-neef.de                       Tel. (0 21 62) 8 94 27
Lothar Beeck                E-Mail:RALBeeck@arcor.de               Tel.(0 21 62) 1 52 40
Herbert Mevissen       E-Mail: herbertmevissen@t-online.deTel. (0 21 62) 2 08 99

 

N.S.:
Für Themenvorschläge sind wir immer dankbar. Sie können von Mitgliedern und potentiellen Gästen gerne auch per Email eingebracht werden.

 

Termine für den Stammtisch 2011

Immer montags und mit einer Ausnahme immer am 1. Montag im geraden Monat, also am
07.02.11 – 04.04.11 – 30.05.11 (=Ausnahme!) – 01.08.11 – 03.10.11 – 05.12.11.

Bericht vom Stammtisch

 

Am Montag, dem 7. Februar 2011, kamen wieder zahlreiche jüngere KKV- Mitglieder und mehrere Gäste zum KKV-Stammtisch zusammen.

Hier nun ein kurzer Rückblick:

Das Thema des Stammtisches lautete dieses Mal:

„Protestanten – die unbekannten Wesen“

Pfarrer Christoph Kückes von der evangelischen Gemeinde in Viersen eröffnete mit einem kurzweiligen und sehr aufschlussreichen Vortrag den Abend. Er erläuterte wie sehr sich Katholiken und Protestanten durch das von Papst Johannes XXIII einberufene 2. Vatikanische Konzil, das am 3. Juni 1963 seinen Abschluss fand, als christliche Schwestern und Brüder näher gekommen sind.

Es dürfte für beide Seiten schön sein, das z.B. der Begriff eines „Protestantischen Pommern-mädchens“ wie er nach dem Krieg auch in Viersen verwendet wurde, heute keine Basis mehr hat. Die ebenfalls in Viersen noch nach dem Krieg praktizierte Trennung von katholischen und protestantischen Schülern auf den Schulhöfen in Viersen kann sich heute zum Glück fast keiner mehr vorstellen. So hat sich in den letzten 50 Jahren in der Ökumene doch Vieles bewegt.

Von Pfarrer Kückes erfuhren wir auch – für die meisten neu – dass sich Protestanten in Deutschland in Reformierte, Lutheraner und Unierte sowie zahlreiche Freikirchen gliedern. So war z.B. die Viersener Gemeinde bis 1812/1813 reformiert und ist seitdem uniert, während einer ihrer Pfarrer, Herr Kückes, Lutheraner ist.

Wir erfuhren viele spannende Details, die an dieser Stelle viel zu umfangreich wären. Die anhaltende Stille während des Vortrages zeugte von hohem Interesse. Danach folgten unzählige Fragen, die Herr Pfarrer Kückes immer sehr verständlich und oft mit Humor beantwortete und so wurde klar, dass zumindest zwischen Lutheranern und Katholiken weniger Unterschiede bestehen, als man auf Anhieb denken mag. Die Dialoge gingen auch dann weiter, als zu fortgeschrittener Stunde fast ein wenig zwangsweise die Reibekuchen auf den Tisch kamen. Und die schmeckten den anwesenden Protestanten mit ihren vielfältigen Beilagen offensichtlich genauso gut wie den Katholiken.

Herbert Mevissen

 

Hinweis:
Sondertermin KKV-Stammtisch am Montag, dem 14. März 2011, um 19.30 Uhr mit dem Thema „Ist Fasten in der Fastenzeit noch zeitgemäß?“ Es ist uns gelungen Kaplan Dr. Blumenthal aus Dülken erneut als Referenten zu gewinnen. Alle U-60-Mitglieder und -Gäste sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

 

KKV VIERSEN
Sonder-Stammtisch-Einladung

Liebe Gäste des KKV-Stammtisches,
liebe KKV-Mitglieder!

Im vergangenen Jahr hatten wir Kaplan Dr. Blumenthal, der zur Zeit in Dülken arbeitet, als Referenten bei einem KKV-Stammtisch. Als Vertreter der Geistlichkeit hinterließ er einen äußerst positiven Eindruck, so dass immer wieder von ihm gesprochen wird. Auch er wird den gemeinsamen Abend in guter Erinnerung behalten haben, denn an einem weiteren Kommen war er schon länger sehr interessiert. Leider konnten wir bisher keinen für beide Seiten passenden Termin finden.

ImKKV-Stammtisch fand das Thema

„Ist das Fasten in der Fastenzeit noch zeitgemäß?“

einen breiten Anklang, doch Dr. Blumenthal ist beim nächsten regelmäßigen Stammtisch leider verhindert.

AmMontag, dem 14. März 2011 um 19.30 Uhr, hat er allerdings Zeit in die Gaststätte Gambrinus zu kommen. Nachdem wir bei den meist regelmäßigen Besuchern des Stammtisches ein deutliches Interesse an Thema und Termin ermitteln konnten, haben wir uns entschlossen, am obigen Termin, das ist der Montag nach Rosenmontag, also noch in der 1. Woche der Fastenzeit, einen Sonder-Stammtisch anzubieten.

Thema und Referent bieten zur passenden Zeit die Chance sich wieder einmal bewusst mit der Fastenzeit auseinanderzusetzen und möglicherweise neue Aspekte für sich zu finden. Beim anschließenden gemeinsamen Reibekuchenessen werden wir an diesem Tag selbstverständlich auf zarten Räucherlachs verzichten – wie immer!

Gäste und Mitglieder laden wir hiermit zu diesem Sonderstammtisch herzlich ein.

Viersen, den 10.02.2011

Thomas Neef               E-Mail: info@ra-neef.de                       Tel. (0 21 62) 8 94 27
Lothar Beeck                E-Mail: RALBeeck@arcor.de              Tel. (0 21 62) 1 52 40
Herbert Mevissen       E-Mail: herbertmevissen@t-online.deTel. (0 21 62) 2 08 99

  

Neues vom Stammtisch

Am Montag, dem 14. März 2011, kam eine kleinere Runde jüngerer KKV- Mitglieder im KKV-Stammtisch zusammen. Zwei sehr am Thema Interessierte mussten leider kurzfristig absagen

Das Thema des Stammtisches lautete dieses Mal:

„Ist Fasten in der Fastenzeit noch zeitgemäß?“

Erneut konnten wir Dr. Blumenthal, der als Kaplan in Dülken eingesetzt ist, als Referenten gewinnen. Er hatte sich für uns speziell noch einmal mit Fasten in der Fastenzeit auseinander gesetzt und z.B. zu seinem eigenen Erstaunen festgestellt, dass die Fastenzeit 46 Tage umfasst, die 6 Sonntag mit einschließen, an denen auch von „guten Katholiken“ das Fasten „gebrochen“ wird. So kommen dann 40 Tage Fastenzeit exakt zusammen

In seinem lockeren aber spannenden Eröffnungsvortrag verglich Dr. Blumenthal die Fastenzeit mit dem Zurückfahren (dem Reset) eines PCs, der oft danach mit neuer Kraft aktiv wird. Da ich bereits um 20.15 Uhr den Stammtisch mit großem Bedauern wegen Terminüberlappung verlassen musste, kann ich von weiteren Details leider nicht berichten. Es sollen aber noch viele gute Gespräche stattgefunden haben. Ich freue mich, mit Kaplan Dr. Blumenthal einen Vertreter der Amtskirche leider viel zu kurz kennen gelernt zu haben, der mit seiner offenen und authentischen Art schnell die Seelen seiner Mitmenschen erreicht.

Am kommenden Montag, dem 4. April 2011 findet schon der nächste KKV-Stammtisch als regulärer Termin statt. Wir treffen uns um 19.30 Uhr wieder in der Gaststätte Gambrinus auf der Hauptstraße. Für diesen Abend haben wir als Thema gewählt:

Gehört das Tischgebet zum alten Eisen?

Wir haben einmal keinen Referent bestellt, weil wir glauben, dass jeder entweder aus Erinnerung an oder aus aktueller Erfahrung mit dem Tischgebet zum Gedankenaustausch beitragen kann. Wer Lust hat, kann gerne ein Tischgebet vortragen. Vielleicht hat der eine oder die andere auch die Möglichkeit Tischgebete zu vervielfältigen, um sie den übrigen Teilnehmer/ Teilnehmerinnen mitzugeben?

Ja, und dann gibt es auch wieder Reibekuchen für alle und Zeit für lockere Gespräche untereinander. Wir freuen uns auf alle, die kommen – auf Mitglieder wie auf Gäste.

Kreuzschiff voraus!

Herbert Mevissen

Thomas Neef               E-Mail: info@ra-neef.de                       Tel. (0 21 62) 8 94 27
Lothar Beeck                E-Mail: RALBeeck@arcor.de              Tel. (0 21 62) 1 52 40
Herbert Mevissen       E-Mail: herbertmevissen@t-online.deTel. (0 21 62) 2 08 99

  

KKV VIERSEN
Stammtisch-Info 

Neues vom Stammtisch

„Gehört das Tischgebet zum alten Eisen?“

lautete das Thema des KKV-Stammtisches am Montag, dem 4. April 2011. Wir waren uns in einer mittelgroßen Runde jüngerer KKV- Mitglieder schnell einig, dass das „alte Eisen“ gleichbedeutend mit „wenig wert“ oder „nicht mehr zu gebrauchen“ ist. Die Aussage „Ich gehöre noch nicht zum alten Eisen“ ist gleichbedeutend mit „Ich bin noch nicht unbrauchbar“!

Da das Tischgebet nicht für sich selbst sprechen konnte, machten wir uns auf den Weg nach Antworten. Viele Anwesende kannten Tischgebete und praktizieren diese auch regelmäßig. Diverse Tischgebete lagen aus und wurden später mitgenommen. Brigitte Gossmann hatte eine von ihr herausgegebene Gebetssammlung auf kleinen Karten mitgebracht, die dem spontanen Benutzer schnell weiterhelfen kann. Wer in der Kindheit nicht mit (Tisch)-Gebeten zusammen kommt, tut sich damit später schwer, selbst wenn er als Messdiener im Zeltlager kurz durchaus positive Erfahrungen mit Tischgebeten gesammelt hat. Tischgebete sprechen zu können hat auch etwas mit Betenkönnen an sich zu tun. In der Familie erfordern sie auch, dass alle/viele gleichzeitig essen, was heute durchaus nicht mehr selbstverständlich ist. Einige Anwesende beten allerdings auch regelmäßig vor dem Essen für sich alleine.

„Die Not lehrt beten“ bedeutet umgekehrt, dass Überfluss, insbesondere Nahrungsüberfluss zu Gebetsarmut führt. Gerade die Bitte um „das tägliche Brot“ im Vater Unser macht uns immer wieder deutlich, dass ausreichend Nahrung ein Geschenk Gottes ist, für das der Mensch sehr dankbar sein kann. Die „Berechtigung“ unserer Dankbarkeit wurde vielen in den letzten Tagen klar, als das hochindustrialisierte Japan von Erdbeben, Tsunami und radioaktiver Verseuchung heimgesucht wurde, die die Ohnmacht des Menschen offenbar werden ließen und fortwährend auch lassen.

Im Gebet findet der Gläubige immer wieder Zuversicht und Energie, die auch mitgebrachte (säkulare) Energiesteine ebenso spenden sollen, wie ein mitgeführter Engel des Trostes oder ein Fingerrosenkranz. Aus der größeren Runde wurden kleinere themenbezogene Gesprächskreise. Wir erfuhren vom Rosenkranzbeten bei Sterbefällen im Ompert, das noch heute in großer Runde praktiziert wird. Gebet allgemein: Es erfordert eine kurze Besinnung, eine kleine Auszeit für den Körper, Handlungen, die auch weltlich bei wiederholter Anwendung als Gegenmittel gegen das Burn-out-Syndrom empfohlen werden. Wir waren uns einig, dass Gebete nur wirken, wenn es Glauben gibt.

Fazit: Das Tischgebet macht Sinn aus Dankbarkeit, weil Gaben nicht selbstverständlich sind. Es macht auch Sinn für die nächste Generation und sollte deshalb in der Familie, im Kindergarten, im Alltag weitergegeben werden. Es gehört also zumindest für die Teilnehmer des Stammtisches noch lange nicht zum alten Eisen…So endete ein Abend, bei dem sich alle intensiv einbrachten.

Der nächste KKV-Stammtisch findet am Montag, dem 30. Mai 2011 statt. Wir treffen uns um 19.30 Uhr wieder in der Gaststätte Gambrinus auf der Hauptstraße. Für diesen Abend haben wir als Thema gewählt:

Ist Hartz IV noch mit der christlichen Soziallehre vereinbar?

Das MdB Uwe Schummer hat für diesen Abend zugesagt. Alle 3 befragten Vertreter der kath. Kirche sind an diesem Abend leider verhindert, wünschen uns aber gutes Gelingen.

Kreuzschiff voraus!

Herbert Mevissen


Neues vom Stammtisch

„Ist Hartz IV noch mit der christlichen Soziallehre vereinbar?“

Zu diesem Thema traf sich der KKV-Stammtisch am Montag, dem 30. Mai 2011. Zahlreiche Stammtischbesucher waren gekommen, um sich mit MdB Uwe Schummer (CDU) als kompetenten Referenten dieser Frage zu nähern.

Vorab ließ Herr Schummer uns seinen Jahresbericht 2009 zukommen, aus dem schnell klar wurde, dass ein MdB in Berlin überhaupt keine Langeweile hat, wenn er die Interessen seiner Wähler vertreten und für diese da sein will.

Uwe Schummer erläuterte uns, dass die kath. christliche Sozialbewegung von KKV, Kolping und KAB zu Veränderungen führte. Die evangelische EAB trug ebenfalls dazu bei. Arbeit wurde von ihnen nicht mehr als eine reine Erwerbstätigkeit gesehen. Schon in der Genesis wird mit dem Satz „Macht Euch die Erde untertan!“ ein Arbeitsvertrag deutlich, der auch Kreativität verlangt.

Die christliche Soziallehre sagt, wenn es zu einer Herrschaft durch Arbeit kommen soll,
            - ist Selbstbeherrschung erforderlich,
            - müssen Talente und Offenheit weiterentwickelt werden,
            - muss man sich für andere einsetzen
            - muss man sein Handeln im Jenseits verantworten.

Papst Leo XIII hat durch seine Enzyklika „rerum novarum“ von 1891 unter dem Eindruck der fortschreitenden Industrialisierung die Eckpfeiler der kath. christlichen Soziallehre zementiert.

Herr Schummer erklärte uns, dass wir uns nicht mehr mit Hartz IV beschäftigen müssten, sondern dass jetzt schon die Post-Hartz-Zeit zu betrachten ist, in der die ursprünglichen Hartz-Gesetze auch durch seinen Einsatz als MdB mehr unter den Einfluss der christlichen Sozial-lehre geraten sind. Für ihn war die seinerzeitige Einführung der Ich-AG ein Widerspruch zu Mensch, Arbeit und Gott. Er erläuterte, dass z.B. mit dem „Bildungspaket“ nachträglich eine neue wirkungsvolle Maßnahme eingesetzt wurde, bei der sehr sinnvolle Sachleistungen gewährt werden. Die Effizienz der Bildungschipkarte wird gerade ausprobiert, um sie dann flächendeckend einzusetzen und die Abrechnungen kleinerer Summen sowohl für die Empfänger als auch für die Anbieter der Maßnahmen spürbar zu erleichtern.

Zusammenfassend sah Herr Schummer rund 70 % der aktuellen Hartz-IV-Regelungen durchweg positiv (Sozialhilfe und Arbeitslosengeld zusammengeführt, Arbeitsmarkt-instrumente für alle, Bürgerarbeit) und damit auch mit der christlichen Soziallehre vereinbar. Für ihn sind 1-Euro-Jobs nicht so gut, wie auch, dass die Möglichkeiten der Weiterbildung verringert wurden.

Es war ein interessanter Abend mit einem bestens informierten Abgeordneten, in dessen weiterem Verlauf noch zahlreiche Fragen der Besucher behandelt bzw. geklärt werden konnten. Beim Verspeisen der Reibekuchen ergaben sich noch zahlreiche Gespräche mit den Tischnachbarinnen und –nachbarn

Kreuzschiff voraus!

Herbert Mevissen

 

KKV VIERSEN
Stammtisch-Info

Liebe Gäste des KKV-Stammtisches U 60, liebe KKV-Mitglieder!

Sommerzeit (?) – Ferienzeit – Zeit für KKV-Stammtisch U 60?

AmMontag, dem 1. August 2011, treffen sich die, die nicht z.B. in Spanien, in Italien oder an der Nord- oder Ostseeküste sind, also die, die dafür sorgen, dass es hier in Viersen weiter rund läuft und die, die einfach zu Hause ein wenig Urlaub machen, um 19.30 Uhr zum KKV-Stammtisch U 60 in der Gaststätte Gambrinus auf der Hauptstraße.

Eines steht für uns alle fest: Irgendwann müssen wir uns von hier verabschieden, nicht für einen Urlaub, sondern für eine Reise ohne Rückkehr. Mit dem Rahmenprogramm dieser einen Reise, die uns allen bevorsteht, wollen wir uns ohne Tränen und ohne Trauer auseinander-setzen unter dem Thema

Entwicklung der Begräbniskultur.

Was hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert? Welche Reiseziele „sind aktuell“? Welche „Verkehrsmittel“ liegen im Trend? Werden Leib und Seele auf der letzten Reise getrennt? Müssen wir bei der Reisebegleitung auf Vertrautes verzichten? Welche Orte der Trauer sind wichtig? Machen wir uns die richtigen Reisegedanken
 

Sicher ergeben sich weitere Fragen im Laufe des Abends, aber vielleicht können wir uns auch gegenseitig interessante Antworten geben. Wir konnten „Reiseverkehrskaufleute“ als Referenten gewinnen, die sich auf die Gestaltung der letzten Reise spezialisiert haben: Mit Thomas Nilles gibt ein erfahrener, in der kath. Kirche verwurzelter Bestatter Auskunft zum technischen Drum und Dran. Frau Doris Stricker arbeitet seit Jahren Beerdigungsmessen aus und begleitet Bestattungen. Sie ist eine der Laien, die immer mehr die weniger werdenden Priester unterstützen, damit auch der Glauben bei der letzten Reise einen angemessenen Platz im Reisegepäck findet.

Wie immer sind auch Gäste willkommen, die wir nicht direkt per Email ansprechen.

Thomas Neef               E-Mail: info@ra-neef.de                          Tel  (02162) 8 94 27
Herbert Mevissen        E-Mail: herbertmevissen@t-online.de  Tel. (02162) 2 08 99

 

Neues vom Stammtisch U60

Am Montag, dem 1. August 2011, war derKKV-Stammtischraum im Gambrinus trotz Ferienzeit fast bis auf den letzten Platz besetzt.

Der Bestatter Thomas Nilles und Frau Doris Stricker, die seit Jahren ehrenamtlich Trauergespräche im Namen der kath. Kirche führt und Wortgottesdienste zu Verabschiedungen gestaltet, standen uns zum Thema

„Die Entwicklung der Begräbniskultur“

Rede und Antwort.

Frau Stricker erläuterte anfangs, dass die Trauerbegleitung ursprünglich weniger durch die Kirche als durch Laien untereinander, innerhalb der Nachbarschaft erfolgte. Sie ist eines der sieben Werke der Barmherzigkeit. Sicher ein Aspekt, den kaum noch einer kennt!

Herr Nilles ist in seiner Familie Bestatter in der 4. Generation, ist also von Kind an mit Tod, Trauer und Bestattung groß geworden. Wenn auch heute noch Grundschulkinder nicht zu Toten und zu Bestattungen mitgenommen werden, obwohl das Ende des irdischen Lebens eines der wenigen Geschehnisse ist, das für jeden sicher ist, also eigentlich alltäglich sein müsste, so ist das ein Spiegelbild einer Gesellschaft, die den Tod nicht hereinlassen will.

Das gespaltene Verhältnis der kath. Kirche zu Feuerbestattungen blieb unerklärt. Evangelische Tote werden traditionell deutlich häufiger als katholische verbrannt. Im überwiegend katholischen Viersen hat der Anteil der Urnenbestattungen von ca. 3 % Mitte der Achtziger des letzten Jahrhunderts auf inzwischen 45 % aller Bestattungen zugenommen. Wir erfuhren viel über die Gründe des Wandels, aber auch über die Probleme der Friedhofsfinanzierung durch eine geänderte Begräbniskultur. Für viele ist die Entscheidung für die Urne in der Grabpflegeverpflichtung begründet, die als Belastung für die nächste Generation angesehen wird. Oft wird jedoch mit der Nachfolgegeneration über das Thema „Tod“ gar nicht gesprochen. Dieses Tabu zu brechen würde für beide Generationen viel erleichtern. Im Umgang mit der Asche, wenn die Verbrennung in Holland stattfindet, hat sich dort in den letzten Jahren einiges geändert hat.

Dr. Oliver Gehse als Notar konnte aus beruflicher Erfahrung Informatives zu Verfügungen zum Tod erläutern: Rechtlich hat der Bestattungspflichtige nahezu freie Wahl. Folglich kann keiner seine Bestattungsform erzwingen, sondern nur erbitten. Auch hier wurde klar, dass der Tod kein Tabu sein darf – man sollte über ihn reden!

Der Abend war für das Thema viel zu kurz, doch es gab genug Raum für Fragen, die alle von Frau Stricker und Herrn Nilles auf bewundernswerte Art und mit hohem Einfühlungsvermögen beantwortet wurden. Es blieb so interessant, dass wir uns mit der Fibel unserer treuen Stammtischbesucherin Brigitte Gossmann gar nicht mehr beschäftigen konnten. „Meine Zeit in Gottes Händen – Vorbereitung auf die letzten Dinge“ ist eine wunderbare Unterstützung, wenn man sich Gedanken zum Tod machen möchte. Eine solche Fibel, die man bei Brigitte für 14,50 € erwerben kann, wie auch der hohe persönliche Einsatz der ehrenamtlichen Trauerbegleiter und – begleiterinnen bieten Chancen für einen persönlich gestalteten und würdigen Abschied, wenn der Reiseweg die irdischen Gefilde verlässt

Herbert Mevissen

Hinweis:
Nächster Stammtischtermin: Montag, den 3. Oktober 2011. Thema folgt.

 

Neues vom Stammtisch U60

Liebe Gäste des KKV-Stammtisches U 60, liebe KKV-Mitglieder!

„Schwangerschaft – Geburt – Nachwuchs – Freude?“ Sicher ein spannender Themenbereich für junge Eltern, wenn da nicht ein großes Fragezeichen am Ende stünde.

Mehr als 100.000 Abtreibungen im Jahr in Deutschland könnte man auch mit „Schwangerschaft? Nein danke - nicht länger!“ umschreiben, aber mehr als 100.000 Mütter sind jedes Jahr unter uns, die nicht (noch einmal) Mutter werden wollen. Welche Gründe zur Absicht führen eine Schwangerschaft abzubrechen, einen Menschen zu töten, welche Gedanken, welche Nöte und Konflikte ungewollte Schwangerschaften hervorrufen können, wissen Experten aus der Praxis und betroffene Mütter – selten Väter, kaum Außenstehende. Da wird schnell der Stab gebrochen, wenn nur Unbekannte betroffen sind. Da hat man gut Reden, wenn einem selbst (zum Glück?) nie „etwas daneben gegangen“ ist.

Wenn der oder die Nächste in Not sind, muss ein Christ handeln und nicht auf den Samariter warten! Der Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen gleicht einer Gratwanderung, über die zu Recht in Politik und Kirchen immer wieder heftig diskutiert wird. Das hilft der Mutter, wenn sie sich in größter Not wähnt, wenig. Der bürgerliche Laienverein „Donum vitae“ - Geschenk des Lebens – will weniger diskutieren als konkret helfen und Leben erhalten. Sie erfüllt auch die vom Gesetzgeber verlangte Beratung und bestätigt diese.

Mit Birgit Kruse, der Leiterin des Viersener Büros von „Donum Vitae“ im alten Pfarrhaus an St. Joseph konnten wir eine Expertin für den obigen Themenkreis gewinnen, die sicher Aufschlussreiches und Konkretes berichten und Fragen beantworten kann. Gemeinsam mit ihr haben wir für Montag, den 3. Oktober 2011, als Thema unseres U-60-Stammtisches

„Donum Vitae“ – Lizenz zum Töten?

gewählt. Wir treffen uns wie immer um 19.30 Uhr in der Gaststätte Gambrinus auf der Hauptstraße.

Natürlich sind auch Gäste herzlich willkommen, die wir nicht direkt per Email ansprechen.

Thomas Neef               E-Mail: info@ra-neef.de                       Tel. (0 21 62) 8 94 27
Herbert Mevissen       E-Mail: herbertmevissen@t-online.deTel. (0 21 62) 2 08 99

 

Nächster  Termin für den Stammtisch 2011 Montag 05.12.2011.

 

Neues vom Stammtisch U60

Am Montag, dem 3. Oktober 2011, kamen 12 Gäste und KKV-Mitglieder sowie Frau Birgit Kruse als Referentin zu unserem Stammtisch mit dem Thema

„Donum vitae – Linzenz zum Töten?“

Frau Kruse, die im katholischen Gemeindeleben groß geworden ist und als Sozialpädagogin auch beruflich immer für den Nächsten da sein wollte und will, ist seit 2001 bei Donum vitae in Viersen. Der in 2000 gegründete örtliche Verein ist zuständig für die Stadt und den Kreis Viersen und beschäftigt hauptberuflich 2 Beraterinnen und eine Verwaltungskraft.

Die Zuweisung an Donum vitae erfolgt meist durch die Gynäkologen. Als Alternative gibt es hier vor Ort noch die Diakonie Viersen – Krefeld und der Sozialdienst katholischer Frauen. Dieser darf jedoch keine Beratungsscheine mehr ausstellen. Wichtige Aufgaben sind die Schwangerenberatung (bei Bedarf bis zum dritten Lebensjahr des Kindes) und die Schwangerschaftskonfliktberatung in der Frage „Kind: ja – nein?“. Dies auch nach einer Pränataldiagnostik (PND) vor Spätabtreibungen. Frauen, die ihr Kind abtreiben wollen müssen vom Gesetz her ein Beratungsgespräch führen, an dessen Ende auf Wunsch der Frau der Beratungsschein ausgestellt wird. Die werdenden Mütter können sich erfahrungsgemäß immer auf das Beratungsgespräch einlassen, jede hat Gesprächsbedarf. Bei donum vitae werden in 2011 erstmalig voraussichtlich mehr Schwangerenberatungen mit nachfolgender Geburt gezählt als Konfliktberatungen. Bei Konfliktberatungen nehmen ca. 50 % der Väter teil. Bei Beratungen nach PND sind praktisch alle Väter eingebunden.

90 % der ratsuchenden Frauen waren, bevor sie sich selbst der Frage stellen mussten, gegen Abtreibungen. Wenn sie sich für eine Abtreibung entscheiden, geschieht das meistens in der 5. – 8. Woche. Für viele ist es wichtig, dass das Herz noch nicht schlägt. So wird praktisch nie „mit einem guten Gefühl“ abgebrochen. Die Frauen stehen immer in einer persönlichen Konfliktsituation. Um die Entscheidung noch einmal überdenken zu können, müssen zwischen Beratungsgespräch und Abbruch mind. 3 Tage liegen. Adoption statt Abbruch ist so gut wie nie eine Alternative, weil die Mütter große Angst haben, sich später gegenüber ihren dann erwachsenen Kindern im Nachhinein nicht rechtfertigen zu können.

Die Zahl der sehr jungen schwangeren Frauen ab 13 Jahren mit vielen 16/17-Jährigen nimmt messbar zu. Sie können ab dem Alter von 16 Jahren alleine über einen Abbruch entscheiden. Dies ist auch schon ab 14 Jahren möglich, wenn der Arzt über eine ausreichend Reife entschieden hat. Deshalb ist das Thema „Prävention“ auch für Donum vitae wichtig, kann aber wegen fehlender finanzieller Mittel zur Zeit nur noch unbefriedigend abgedeckt werden. So waren früher Schulbesuche durchweg üblich.

Die Beratungen werden oft wegen wirtschaftlichen Gründen gewünscht, doch nimmt die Zahl der durch ihre Schwangerschaft psychisch stark belasteten Frauen zu. Die Frage nach Gott kommt nie  von Donum vitae, sondern immer von den Frauen, die auch hier oft einen großen Konflikt sehen.

Durch die Möglichkeit „den Schein“ ausstellen zu dürfen erreicht Donum vitae erst einmal die Menschen und kann so auch denen helfen, die zwar große Schwierigkeiten mit der Schwangerschaft haben, aber ihr Kind bekommen wollen. Dieser wesentliche Teil der Ratsuchenden wird bei Bedarf auch bis zum 3. Lebensjahr des Kindes betreut, und manche Mütter kommen mit Freude wieder, um ihre Babys den Beraterinnen mit Stolz zu zeigen. Das sind für diese die schönsten Momente im Beruf.

Frau Kruse konnte uns die Tätigkeit von Donum vitae sehr offen und ehrlich näherbringen. Es gab viele sprachlose Momente, in denen den Stammtischbesucherinnen und –besuchern die Bandbreite der Aufgabenstellung, aber auch die Nöte der Schwangeren und die Belastungen der Beraterinnen deutlich wurden.

Herbert Mevissen

 

Nächster Stammtischtermin: Montag, den 5. Dezember 2011. Als Referentin konnten wir noch einmal Herrn Kaplan Dr. Blumenthal aus Dülken gewinnen. Das Thema wird noch formuliert.

 

Neues vom Stammtisch U60

Liebe Gäste des KKV-Stammtisches U 60, liebe KKV-Mitglieder!

Die (Advents)-Marktzeit hat inzwischen aus kommerziellen Gründen schon am 18.November, dem nullten (Advents)-Sonntag begonnen, der Konsum zur Vorweihnachtszeit könnte in Deutschland neue Höchstwerte erreichen. Der Atheismus erhält in den Medien ständig mehr Raum, und Religiösität driftet bisweilen ins Diffuse ab. Höchstwerte müssen nicht automatisch positiv sein. Man denke nur an Überflutungen.

Es gibt auch einfache Werte: Werte, die Gesellschaften bestimmen, die sich entwickelt haben, die sich dauerhaft bewährt haben – Werte, die wertvoll sind, die tragen. Werte finden sich auch in unserem Glauben. Die christliche Weihnachtsgeschichte, die Menschwerdung Gottes, zählt zu den tragenden Säulen unseres Glaubens. Sie haben wir im Blick, wenn wir uns mit fachkundiger Begleitung dem Thema des Abends zuwenden:

„Welche Glaubensaussagen überzeugen in der Adventszeit
gegenüber Atheismus, diffuser Religiösität und Konsumsucht?“

Wir haben dieses Thema über unseren letzten KKV-U-60-Stammtisch in diesem Jahr gestellt.

Wir treffen uns wieder am Montag, dem 5. Dezember 2011, um 19.30 Uhr in der Gaststätte Gambrinus auf der Hauptstraße. Mit Herrn Kaplan Blumenthal ist erneut ein junger Geistlicher als Referent zu Gast, den schon viele von uns aus früheren Treffen kennen.

Wie immer sind auch Gäste herzlich willkommen, die wir nicht direkt per Email ansprechen. Wir sprechen auch über neue Themen für 2012 und freuen uns über jeden Vorschlag, über den wir in der Runde abstimmen werden. Und dann heißt es unverändert: Reibekuchen für alle!

Herzliche Einladung!

Thomas Neef               E-Mail: info@ra-neef.de                       Tel. (0 21 62) 8 94 27
Herbert Mevissen       E-Mail: herbertmevissen@t-online.deTel. (0 21 62) 2 08 99

 

Neues vom Stammtisch U60

Mit dem U-60-Stammtisch vom 5. Dezember ging das Stammtischjahr 2011 zu Ende. Der Abend begann mit äußerst lebhaften Zwiegesprächen der eintreffenden Besucherinnen und Besucher. Bald waren wir mit 14 Personen. Das schon ein wenig eingekürzte Thema

„Welche Glaubensaussagen überzeugen in der Adventszeit gegenüber Atheismus, diffuser Religiösität und Konsumsucht?“

wirkte dann auf den ersten Blick wie ein schwer zu schluckender Brocken. Kaplan Dr. Blumenthal, den wir dankenswerterweise ein weiteres Mal als Ansprechpartner in der Runde begrüßen durften, machte aus diesem Brocken im Handumdrehen kleine Häppchen und ließ uns dabei spannende Zeit für eigene Gedanken.

Ihm gab zu denken, dass gerade auf den jetzt allgegenwärtigen Weihnachtsmärkten, auf denen man seine Konsumsucht bestens ausleben kann und auf denen doch die Atmosphäre mit viel Mühe optimiert wird, nur wenige Menschen zu finden sind, die vor Glück strahlen.

Als „Arbeitsgrundlage“ für den Abend verteilte er sodann Kopien des uns allen bekannten Adventsliedes „Tauet Himmel, den Gerechten…“ Viele Gedanken zum Text wurden in der Runde besprochen und schnell wurde uns deutlich, dass der Text von 1774 in fast 250 Jahren nichts an Aktualität eingebüßt hat. Die frohe Botschaft fröhlich und kompakt! Der Christ muss auf Erden kein schlechtes Gewissen haben!

Gegen Ende des allgemeinen Gedankenaustausches zum Lied wurde uns klar, dass eigentlich alle 3 Strophen zwingend gesungen werden müssen, sonst bleibt das Lied ein Torso. Wir werden sicher noch in vielen Jahren beim Singen an unseren äußerst interessanten Gedankenaustausch zurückdenken und uns viele einzelne Worte des Textes mit einem tieferen Blick „auf der Zunge zergehen lassen“.

Dr. Blumenthal brachte auch die aktuelle Werbeaussage „Weihnachten wird unterm Baum entschieden!“ mit, die bis dahin noch nicht so vielen bekannt war. Eigenartig: Dort wo Ruhe und Frieden aus christlicher Sicht herrschen (sollten), findet im Marketing der entscheidende (?) Kampf statt. So wird ein hohes Fest praktisch auf den Kopf gestellt

Dann musste wieder einmal ein sehr interessantes Thema zwangsbeendet werden, damit noch ein wenig Zeit für das gemeinsame Reibekuchenessen und weitere Zwiegespräche blieb.

Zumindest aus meiner Sicht ist es Herrn Dr. Blumenthal wieder in bemerkenswerter Weise gelungen interessierten Christinnen und Christen die frohe Botschaft und in diesem Fall auch das Weihnachtsgeheimnis auf zeitgemäße Art und hochinteressant näher zu bringen. Schade, dass er Viersen Anfang 2012 für seinen weiteren Werdegang verlassen muss. Danke, dass er für uns da war!

Im Namen des Stammtischteams wünsche ich allen U-60-Stammtisch-Interessierten und Besucherinnen und –Besuchern noch eine schön ausklingende Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und Gottes Segen für das neue Jahr 2012.

Herbert Mevissen

Hinweis:
Nächster Stammtischtermin: Montag, den 6. Februar 2012. Details folgen Anfang 2012. Wichtig! Wir wechseln das Lokal und werden uns in Zukunft regelmäßig im Kolpinghaus an der Lambersartstraße in Viersen treffen.

 

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